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  • Falkenhagener Feld Ost, Berlin-Spandau

    Quartiersmanagement Falkenhagener Feld Ost

    Die Bewohnerstruktur in der Mitte der 1960er Jahre erbauten Großsiedlung Falkenhagener Feld-Ost in Berlin Spandau veränderte sich nach der Wende rapide und umfassend. Viele Bewohner – vor allem besser Verdienende – zogen ins Berliner Umland und in Eigenheime. Gleichzeitig zogen russisch-sprachige Aussiedler und andere ethnische Gruppen in das Wohngebiet. Die ethnischen Gruppen waren sich fremd. Die Sozialstruktur veränderte sich, der Anteil der sozial schwächeren Bewohner, der Arbeitslosen und der Transferleistungsempfänger nahm schnell zu. Eine soziale Segregation setzte ein. Viele Wohngebäude, Infrastruktureinrichtungen und Freiflächen dieses Gebietes waren Jahrzehnte lang nicht modernisiert und aufgewertet worden.

    Um diesen negativen Entwicklungen entgegen zu wirken, wurde von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und dem Bezirksamt Spandau ein Stadtteilmanagement Prävention eingerichtet. S·T·E·R·N war gemeinsam mit FiPP e.V. von 2005 bis 2013 mit der Durchführung beauftragt. Wesentliche Aufgaben waren die Aktivierung der Bewohner und die Förderung von bürgerschaftlichem Engagement, der Aufbau von Netzwerken und die Beratung sowie Unterstützung bei der Umsetzung von Projekten und Ideen der Bewohner, Träger und anderen lokalen Akteure. Aufgebaut wurden Bewohnervertretungen wie der Quartiersrat und die Aktionsfondsjury sowie eine enge Zusammenarbeit mit den Eigentümern, Trägern, Initiativen und Einrichtungen. Das Motto des Stadtteilmanagements ist „Miteinander für ein l(i)ebenswertes Falkenhagener Feld-Ost“.

    Falkenhagener Feld Ost, Berlin-Spandau