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    Quartiersmanagement Velten-Süd

    Mitte der 1980er Jahre war das Plattenbaugebiet Velten-Süd als modernes Neubaugebiet – vor allem für die Beschäftigten des Stahlwerkes Hennigsdorf – errichtet worden. Nach Fertigstellung lebten hier fast 25 % der Einwohner Veltens, die Bevölkerungsstruktur war gemischt – sowohl von der Altersstruktur als auch von der Sozialstruktur her. Nach der Wende zogen viele – vor allem besser Verdienende – in Eigenheime und in andere Wohnquartiere. Die Sozialstruktur veränderte sich, der Anteil der sozial schwächeren Bewohner nahm schnell zu. Eine soziale Segregation setzte ein. Gleichzeitig standen immer mehr Wohnungen leer, die Zahl der Schüler und Kita-Kinder ging rapide zurück, ein Teil der Infrastruktureinrichtungen stand leer. Immer häufiger wurde in der Presse über negative Vorkommnisse (Kellerbrände u.a.) berichtet.

     Um diesen negativen Entwicklungen entgegen zu wirken, entwickelte die Stadtverwaltung Velten ein umfassendes Stadtumbaukonzept, akquirierte verschiedenste Städtebauförderprogramme und beauftragte Ende 2002 einen Quartiersmanager und Gebietsbeauftragten – die S·T·E·R·N GmbH – u.a. mit der Durchführung des Quartiersmanagements. Zentraler Bestandteil der Arbeit war einerseits die Einrichtung eines Stadtteilbüros, die enge Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung sowie die Einbeziehung der Bewohner, Eigentümer, Träger, Stadtverordneten und Ausschüsse und andererseits die intensive Beteiligung der Bewohner an der Entwicklung von und Ausgestaltung vieler Projekte.

    Velten Süd, Velten