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  • Helmholtzplatz, Berlin-Pankow

    Das Sanierungsgebiet Helmholtzplatz ist ein gründerzeitliches Wohnquartier mit aktuell ca. 14.000 Wohnungen und 22.000 Einwohnern. Im Gebiet befinden sich zwei Grundschulen und zwei Oberschulen sowie zahlreiche Kitas überwiegend in privater Trägerschaft. Das Gebiet wurde 1993 als Sanierungsgebiet förmlich festgelegt: 90% der Wohnungen wurden mit Kohleöfen beheizt, Toiletten befanden sich bei vielen Gebäuden auf „halber Treppe“, Fassaden bröckelten, öffentlicher Raum und soziale Infrastruktur waren erneuerungsbedürftig.

    Aufgrund der hohen Fluktuation der Bewohner und der sozialen und nachbarschaftlichen Probleme auf und rund um den Helmholtzplatz wurde von 1999 bis 2005 ergänzend ein Quartiersverfahren der Sozialen Stadt durchgeführt. Neben zahlreichen sozial-integrativen Maßnahmen zur Verbesserung der Nachbarschaft und des Zusammenlebens im Gebiet ermöglichten die Fördermittel der Sozialen Stadt u. a. die Realisierung des „MachMit-Museums“ in der ehemaligen Eliaskirche.

    Nach knapp zwei Jahrzehnten Stadterneuerung ist ein attraktiver Stadtteil entstanden: Bis auf wenige Ausnahmen entsprechen alle Wohnungen einem zeitgemäßen Standard, neue Grünflächen und Spielplätze sind entstanden, Straßen und Kreuzungen verkehrsicherer umgebaut, Schulgebäude und Klassenräume erneuert.