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  • Erneuerung des Helmholtzplatzes

    Der Helmholtzplatz ist die zentrale öffentliche Grünfläche im dicht bebauten Gründerzeitquartier. Er wurde 1902 als städtischer Schmuckplatz angelegt, später mehrfach umgebaut und entsprach Anfang der 90-er Jahre weder dem historischem Vorbild noch den aktuellen Nutzungsansprüchen. Ein 1993 durchgeführter Wettbewerb wurde nicht umgesetzt. Der Platz verfiel zusehends und wurde zu einem Treffpunkt von Trinkern und Dealern. Um den Platz wieder attraktiv zu machen, waren grundsätzliche Schritte erforderlich.

    Im Frühjahr 1998 startete ein „Aktionsprogramm” unter dem Motto „Mit Musik und Besen gegen den Müll“. Es folgten erste praktische Schritte und dann erste Baumaßnahmen. Der Einsatz von Sanierungsfördermitteln ermöglichte 1999 die Erneuerung des Ballspielplatzes. Ein von allen getragenes Gesamtkonzept entstand im Rahmen eines Werkstattverfahrens Anfang 1999. Die Umgestaltung erfolgte unter Einbeziehung von Arbeitslosen. Im Juli 2001 wurde der Platz mit einem großen Fest der Öffentlichkeit übergeben.

    Beispielhaft an dem Projekt Helmholtzplatz sind die Verknüpfung der baulichen Maßnahmen mit sozialen und integrativen Strategien und Projekten sowie die kontinuierliche Einbeziehung von Bewohnern und Initiativen aus dem Stadtteil. Bausteine sind u. a. ein regelmäßiger „Runder Tisch“, das Gemeinwesenprojekt „PlatzHaus“, begleitende Sozialarbeit und Einrichtung eines „Platzdienstes“.

    Projektdaten

    Fläche: 14.000 m²
    Baukosten: 1,84 Mio. €
    Finanzierung: verschied. Förderprogramme des Landes und der Bundesagentur für Arbeit
    Planung: Landschaftsarchitekten Mittag / von Zadow

     

    Leistungen im Projekt

    Als Sanierungs- und Quartiersmanagementbeauftragte hat S·T·E·R·N den Anstoß zu einem Erneuerungsverfahren in „kleinen Schritten“ gegeben und den gesamten mehrjährigen Prozess moderiert und gesteuert. Für die bauliche Erneuerung fungierte S·T·E·R·N als Maßnahmeträger.

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