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  • Wohnungsgenossenschaft "Bremer Höhe"

    Drei Blöcke zwischen Schönhauser Allee und Pappelallee bilden das denkmalgeschützte Ensemble „Bremer Höhe“. Die Anlage wurde zwischen 1880 und 1912 von einer Wohnungsgenossenschaft errichtet. Ohne Hinterhäuser zeichnet sich die Wohnanlage durch eine hervorragende Wohn- und Feiflächenqualität aus.

    Aus Furcht vor drohender Privatisierung und Mietsteigerungen gründeten 51 BewohnerInnen der „Bremer Höhe“ am 27. Januar 2001 eine Mietergenossenschaft. Hintergrund war der Abschluss eines Kaufvertrages durch die damalige Wohnungsgesellschaft Prenzlauer Berg (WIP) mit einer Investorengruppe. Die Genossenschaft erwarb die vier- bis fünfgeschossigen Klinkerbauten mit 520 Wohnungen dann im Rahmen eines im Kaufvertrag garantierten Vorkaufsrechts.

    Für den Erwerb steuerte der Senat im Rahmen des „genossenschaftlichen Bestanderwerbs“ Mittel bei, für die Sanierung gab es weitere Mittel aus dem Programm „Soziale Stadterneuerung“ sowie Investitionszulagen des Bundes. Die Sanierung erfolgte in drei Bauabschnitten. Im Interesse einer sozialen Mischung entstanden Drei-, Vier- und Fünfzimmerwohnungen für Familien. Die öffentliche Förderung und die damals im Sanierungsgebiet geltenden Mietobergrenzen sorgten für Sozialverträglichkeit.

    Erwerb und Sanierung der Bremer Höhe durch die neu gegründete Genossenschaft ist beispielhaft für Berlin und hat ein wohnungs- und eigentumspolitisches Signal gesetzt.

    Projektdaten

    Bremer Höhe: 469 Wohnungen von 38 m² bis 140 m² (nach Sanierung)
    Planung: Architekturbüro Schwarz, Kuntze & Partner
    Kosten: Kaufpreis 14,2 Mio.€, Baukosten ca. 20 Mio.€

    Leistungen im Projekt

    Als Sanierungsbeauftragte hat S·T·E·R·N die Gründung der Genossenschaft und den Erwerb der Anlage unterstützt, bei der Akquisition von Fördermitteln mitgewirkt und die Plausibilitätsprüfungen der Erneuerungsmaßnahmen durchgeführt.

    ▶ Kontakt