S.T.E.R.N. News

 
9. 6. 2008   Von einer Zwischennutzung zum gesicherten Stadtplatz MARIE
Marienburger Straße 41-46

 
  Im Zentrum des Wohngebietes Winsstraße wurde seit 1999 die durch Abriss des bezirklichen Rettungsamtes entstandene Brache Marienburger Straße 41-46 als Quartiersplatz zwischengenutzt. Weit über das Sanierungsgebiet hinaus bekannt, erfreut sich der Platz großer Beliebtheit. Seit Juni 2005 dauerhaft als öffentliche Grünfläche und Stadtplatz gesichert, begann ab September 2007 die aufgrund der hohen Nutzungsintensität dringend erforderliche Neugestaltung und Aufwertung von Wege-, Spiel- und Vegetationsflächen. Nach Durchführung eines von der S.T.E.R.N. GmbH organisierten Workshops mit Anwohnern im Mai 2007 wurde der Platz bis Ende März 2008 mit S.T.E.R.N. als Bauherrin umgebaut. Grundlage der Neugestaltung sind die mit den Beteiligten gemeinsam erarbeiteten und abgestimmten Planungsergebnisse.
Der Platz wird im Beisein von Vertretern des Bezirks Pankow im Rahmen eines durch den Freundeskreis MARIE, die Betroffenenvertretung Winsstraße, des Amtes für Umwelt und Natur sowie die S.T.E.R.N. GmbH organisierten Festes am 14.06.2008 von 14.00 bis 19.00 Uhr der Öffentlichkeit übergeben. Alle Anwohner und interessierten Bürger sind herzlich eingeladen
 
2. 6. 2008   Großstadt-Oasen
Grüne Höfe in Pankow

 
  Im Rahmen des von der Stiftung Naturschutz veranstalteten Langen Tages der StadtNatur am 5./6. Juli 2008 bietet die S.T.E.R.N. GmbH einen Rundgang durch begrünte und gestaltete Höfe in den Sanierungsgebieten, ehemaligen Quartiersmanagementgebieten sowie im Geltungsbereich des Landschaftsplanes IV-L-3 „Gründerzeitgebiete in Prenzlauer Berg“ im Bezirk Pankow an.
Termin: 06. Juli 2008 11:00 - 13:30 Uhr (Anmeldung: siehe www.langertagderstadtnatur.de)
In Pankow wird seit 1999 die Begrünung und Gestaltung von Höfen aus dem 100 Höfe-Programm Pankow gefördert. Seit 2005 werden die zur Verfügung gestellten Mittel im Rahmen eines Wettbewerbes vergeben.
Der Rundgang zeigt eine Auswahl von Höfen, die bis 2007 von Mietern, Eigentümern, Genossenschaften oder Kiezvereinen begrünt und gestaltet worden sind. Entdecken Sie sonst für Besucher verschlossene grüne Refugien, lassen Sie sich inspirieren für die Umgestaltung des eigenen Hofs oder Gartens.
Die S.T.E.R.N. GmbH ist als Sanierungsbeauftragte für die sieben Sanierungsgebiete in Pankow mit der Umsetzung des 100-Höfe-Wettbewerbs beauftragt.

 
10. 3. 2008   S.T.E.R.N. legt aktuelles Stadtumbaukonzept für Prenzlauer Berg vor
 
  Im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und des Bezirksamts Pankow hat die S.T.E.R.N. GmbH das integrierte Stadtentwicklungskonzept (INSEK) aus dem Jahr 2001 für das Stadtumbaugebiet Prenzlauer Berg fortgeschrieben.

Ziel der Studie war es, die damaligen Aussagen zur Entwicklung des Gebietes zu überprüfen und zu aktualisieren. Im Mittelpunkt der Untersuchung stehen die demographische Entwicklung in Prenzlauer Berg sowie die Empfehlungen für den künftigen Einsatz von Fördermitteln im Stadtumbaugebiet.

Als Schwerpunktthema wird im Rahmen der Studie die ausreichende qualitative und quantitative Versorgung mit Grundschulplätzen behandelt. Nicht zuletzt aufgrund der Stadtumbau- und Stadterneuerungsmaßnahmen der letzten Jahre hat sich das Stadtgebiet in Prenzlauer Berg, wesentlicher Bestandteil des Stadtumbaugebietes, zu einem stark nachgefragten, beliebten innerstädtischen Wohngebiet entwickelt. Begleiterscheinungen dieser Entwicklung sind sprunghaft gestiegene Schülerzahlen im Grundschulbereich. Diese Entwicklung wird im Gutachten nachvollzogen und fortgeschrieben.

Im Zuge der weiteren Entwicklung des Stadtumbaugebietes Prenzlauer Berg dient das Gutachten den Entscheidungsträgern aus Politik und Verwaltung als Handlungsgrundlage für die anstehenden förderpolitischen Weichenstellungen.
 
29. 1. 2008   Übergabe des 2. Bauabschnittes der Kita Kunterbunt
und Umbenennung der Straßen in Velten-Süd

 
  Die Fertigstellung der Kita Kunterbunt in der Hermann-Aurel-Zieger-Straße wurde am 25. Januar 2008 anlässlich eines Tages der offenen Tür mit einem Festakt zur Umbenennung der Straßen gewürdigt und im Beisein des Ministers für Infrastruktur und Raumordnung, Herr Reinhold Dellmann, der Nachfahren von Hermann-Aurel Zieger, des Bürgermeisters der Stadt Velten, der Kitaleiterin, dem Architekten, zahlreichen Kindern sowie dem Quartiersmanagement der Öffentlichkeit übergeben.
Ein weiterer Schritt zur Aufwertung des Wohngebietes ist damit getan: Die Integrations-Kita bildet mit der Löwenzahn Grundschule, dem Bürgerhaus und Bürgerpark das neu gestaltete Zentrum innerhalb des Fördergebiets „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die soziale Stadt“. Ein vor allem für Familien mit Kindern besonders attraktives Wohngebiet, die Nachfrage nach Kitaplätzen ist groß. Das Projekt- und Quartiersmanagement liegt in den Händen der S.T.E.R.N. GmbH.
Die SVV Velten hatte 2007 beschlossen, sechs Personen, die den Namen der Stadt Velten über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gemacht haben und deren Biographien eng mit der Geschichte der Stadt verbunden sind, durch eine Umbenennung der Straßen zu ehren.
 
19. 12. 2007   Sanierung eines Wohn- und Geschäftshauses in Ronnenberg, Ortsteil Empelde
(bei Hannover)

 
  Die energetische Sanierung des Hochhauses in Ronnenberg – Empelde bei Hannover ist erfolgreich und termingerecht abgeschlossen.
Als Generalübernehmer hat die S.T.E.R.N. GmbH im Zeitraum von April bis November 2007 die geplanten Maßnahmen bei Einhaltung der finanziellen Budgets umgesetzt.
Zur weiteren Energieeinsparung wurde die Fassade mit einem 120 mm starken mineralisches Wärmedämmverbundsystem und in Teilen mit Vorhangfassade versehen. Alle Bauteile wurden gestalterisch aufgewertet.
Die alten Bestandsfenster aus Holz wurden durch neue farbige Kunstofffenster ersetzt.
Alle Markisen an den Balkonen wurden in der Art der Bestandskonstruktion durch neue farbige Markisen ersetzt.
Zusätzliche Brandschutzanforderungen konnten mit einer eigenständigen Brandschutzkonstruktion erfüllt werden.
 
15. 11. 2007   Deutscher SPIELRAUM-Preis 2007
für den Spielplatz „Töne des Dschungels“ in Berlin-Prenzlauer Berg

 
  Am 2. November 2007 fand in Köln die SPIELRAUM-Preisverleihung der Fachzeitschrift „Spiel und Raum“ für besonders gut gelungene „Themenspielplätze“ statt. Der von der Landschaftsplanerin, Katharina Baumgart, unter dem Motto „Töne des Dschungels“ gestaltete Spielplatz hat im 3. Rang einen Hauptpreis gewonnen. Der Spielplatz befindet sich in der Kopenhagener Straße 70 / Ecke Rhinower Straße 6, im ehemaligen Quartiersmanagementgebiet Falkplatz in Berlin-Prenzlauer Berg.

Der Platz wurde durch die S.T.E.R.N. GmbH als Bauherrin im Auftrag des Bezirks Pankow realisiert. Vorausgegangen war im Jahr 2005 ein vom Quartiersmanagement-Team der S.T.E.R.N. GmbH organisiertes Beteiligungsverfahren mit Bürgern und verschiedenen Planungsbüros. Im Herbst 2006 wurde der Spielplatz im Rahmen eines kleinen Festes der Öffentlichkeit übergeben.
 
5. 11. 2007   Erneuerung der Oderberger Strasse
Sanierungsgebiet Teutoburger Platz

 
  Die geplante Erneuerung der Oderberger Strasse in Prenzlauer Berg hat in der Öffentlichkeit zu teils heftigen Diskussionen geführt. Die Bürgerinitiative Oderberger Strasse (BIOS) hat sich gegründet, und die BVV Pankow hat im Oktober das Bezirksamt Pankow aufgefordert, eine neue Planung in enger Abstimmung mit Bewohnervertretern und der Bürgerinitiative zu erarbeiten.
S.T.E.R.N. als Sanierungsbeauftragte im Sanierungsgebiet Teutoburger Platz wird diesen Planungsprozess gemeinsam mit dem Bezirk organisieren und begleiten.
Ein solches Vorgehen entspricht den Grundprinzipien unserer Arbeit: Die Interessen aller Beteiligten müssen in den Planungsprozess einfließen und über geeignete Formen wie zum Beispiel Planungsworkshops diskutiert werden. Ziel ist ein einvernehmliches Ergebnis, das der besonderen Bedeutung der Oderberger Strasse Rechnung trägt und mit dem alle Beteiligten leben können.
Am Anfang dieses Prozesses haben wir den Fehler gemacht, diese besondere Bedeutung nicht genügend zu berücksichtigen.
Die geplante Realisierung des Vorhabens ab 2009 lässt jedoch allen Beteiligten genügend Zeit für einen sorgfältigen und abgestimmten Planungsprozess.

 
4. 10. 2007   Peter-Huchel-Strasse 39/39 A, Berlin Marzahn-Hellersdorf
 
Flurgestaltung neu
  Die ehemalige Kita wurde im Zeitraum 2004 bis 2007 in fünf Bauabschnitten zu einem Jugendhilfezentrum umgebaut.
Dafür wurden 1.114.000 € im Rahmen des Förderprogramms „Stadtumbau Ost“ bereitgestellt. Zusätzlich zur Förderung hat der gemeinnützige Träger AHB-Ambulante Hilfe e.V. Eigenleistungen in Höhe von 200.000 € erbracht.
Mit den Fördergeldern wurden die bauordnungsrechtlichen Anforderungen an ein öffentlich genutztes Gebäude hergestellt. Fenster, Türen und sanitäre Anlagen wurden erneuert. Die Umbaumaßnahmen in den beiden Häusern wurden im Januar 2007 zur Nutzung übergeben. Die Fassade wird bis Ende 2007 saniert und mit einer Lichtinstallation versehen werden.
Die S.T.E.R.N. GmbH ist an dieser Maßnahme als Bauherr- und Projektsteuerer beteiligt. Die Planungsleistungen werden vom Büro Deadline erbracht.
 
2. 10. 2007   Naumburger Ring 17/19, Berlin Marzahn- Hellersdorf
 
Fassade neu
  Die ehemalige Kita wurde im Zeitraum 2004 bis 2007 in vier Bauabschnitten zu einem sozialen Angebotszentrum umgebaut.
Die S.T.E.R.N. GmbH war an der Maßnahme als Bauherr-, Projektsteuerer und Planer beteiligt.

Aus EFRE, Bundes- und Landesmitteln wurden 980.000 € im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“ bereitgestellt. Zusätzlich zur Förderung wurden durch den gemeinnützigen Träger PAD e.V. Eltern und Jugendliche gegen Drogenmissbrauch Eigenleistungen in Höhe von 184.000 € erbracht.
Mit den Fördergeldern wurden die bauordnungsrechtlichen Anforderungen an ein öffentlich genutztes Gebäude hergestellt. Fenster, Türen, Dächer und sanitäre Anlagen wurden erneuert. Die Fassade einschließlich Hauseingänge und Loggien wurden saniert. Die Südfassade erhielt einen festen Sonnenschutz.

Die Nutzungsmöglichkeiten und die stadträumliche Ausstrahlung der Einrichtung haben sich durch den Umbau erheblich verbessert.

 
2. 10. 2007   Nossener Strasse 87/89, Berlin Marzahn-Hellersdorf
 
Flurgestaltung
  Die ehemalige Kita wird im Zeitraum 2006 bis 2008 in vier Bauabschnitten zu einem Jugendhilfezentrum umgebaut.
Die S.T.E.R.N. GmbH ist an dieser Maßnahme als Bauherr- und Projektsteuerer beteiligt. Die Planungsleistungen werden vom Büro Block erbracht.
Dafür werden 1.240.000 € im Rahmen des Förderprogramms „Stadtumbau Ost“ bereitgestellt. Zusätzlich zur Förderung beteiligt sich der gemeinnützigen Träger JAO-Jugendaufbauwerk Ost e.V. mit Eigenleistungen in Höhe von 300.000 €.
Mit den Fördergeldern werden die bauordnungsrechtlichen Anforderungen hergestellt. Fenster, Türen und sanitäre Anlagen werden erneuert. Die Umbaumaßnahmen in den beiden Häusern werden im Oktober 2007 zur Nutzung übergeben. Die Fassade wird bis Ende 2008 saniert sein.
 
21. 9. 2007   Kastanienallee 53/55, Berlin Marzahn-Hellersdorf
 
Front Fassade
  Die ehemalige Kita wurde von 2003 bis 2006 in fünf Bauabschnitten zu einem Nachbarschaftszentrum umgebaut. S.T.E.R.N. war an der Maßnahme als Bauherr, Projektsteuerer und Planer beteiligt.

Dafür wurden aus EFRE-, Bundes- und Landesmitteln 980.000 € im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“ bereitgestellt. Zusätzlich zur Förderung wurden durch den gemeinnützigen Träger PAD e. V. Eltern und Jugendliche gegen Drogenmissbrauch Eigenleistungen in Höhe von 180.500 € erbracht.
Mit den Fördergeldern wurden die bauordnungsrechtlichen Anforderungen an ein öffentlich genutztes Gebäude hergestellt. Fenster, Türen, Dächer und sanitäre Anlagen wurden erneuert. Die Fassade, Hauseingänge und Loggien wurden saniert. Die Südfassade erhielt Sonnenschutzmarkisen. Ein Kietzcafe wurde eingerichtet.
Durch die Förderung ist ein weiterer Standort der gemeinwesensorientierten Kinder-, Jugend- und Sozialarbeit im Bezirk Marzahn-
Hellersdorf langjährig gesichert worden.
 
20. 9. 2007   Deutsch-polnische Stadterneuerung
 
  Die S.T.E.R.N. GmbH hat mit der Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Stettin, Towarzystwo Budownictwa Spolecznege „Prawobrzeze“ Sp. z o. o. ein letter of intent unterzeichnet. Es besteht die Chance für die Erneuerung der Innenstadt von Stettin. Im Rahmen dieser getroffenen Vereinbarung bereitet die TBS die Erneuerung von zwei Karrees in der Innenstadt von Stettin sowie des Zentrums von Altdamm einschließlich der komplexen Erneuerung aller dort befindlichen Gebäude vor. Die S.T.E.R.N. GmbH bietet städtebauliche und ingenieurtechnische Beratung sowie Unterstützung bei Finanzierungsanträgen. Hierzu hat auch die Investitionsbank Berlin ihre Mitwirkung zugesagt.

Während ihres Aufenthaltes in Berlin konnte die Stettiner Delegation erneuerte Wohnviertel am Prenzlauer Berg aber auch die 1885 erbaute Mälzerei, die zu Appartements umgebaut wird, besichtigen. Sie informierte sich insbesondere über technische und wirtschaftliche Expertisen in Vorbereitung auf die Erneuerung von Altbauten.

Den letter of intent haben der Geschäftsführer der TBS Prawobrzeze Roman Dutka und der Geschäftsführer der S.T.E.R.N. Cornelius van Geisten unterzeichnet.
 
8. 9. 2007   Sanierungsgebiet Winsstraße
Umgestaltung Stadtplatz MARIE
Marienburger Straße 41 - 46 / Baubeginn

 
MARIE wird umgebaut
Gesamtansicht
  Im Zentrum des Wohngebietes Winsstraße wurde seit 1999 die durch Abriss des bezirkli-chen Rettungsamtes entstandene Brache Marienburger Straße 41-46 als Quartiersplatz zwischengenutzt. Weit über das Sanierungsgebiet hinaus bekannt, erfreut sich der Platz bei Jung und Alt großer Beliebtheit. Seit Juni 2005 dauerhaft als öffentliche Grünfläche und Stadtplatz gesichert, beginnt ab September die aufgrund der hohen Nutzungsintensität dringend erforderliche Neugestaltung und Aufwertung von Wege-, Spiel- und Vegetati-onsflächen.
Nach Durchführung eines Workshops mit Anwohnern im Mai 2007 steht jetzt die Phase der Realisierung an. Grundlage der Neugestaltung sind die mit den Beteiligten gemeinsam erarbeiteten und abgestimmten Planungsergebnisse.
Der Platz wird vom 17. September 2007 bis zum 31. März 2008 umgebaut, sodass er im kommenden Frühling den Anwohnern wieder zur Verfügung stehen kann.
 
30. 7. 2007   Gartenland am Beerenpfuhl
 
Beerenpfuhl
  Nach dem Abriss der ehem. 93. Kita entstanden auf dem Grundstück Tangermünder Straße 26 - 28 insgesamt 16 Gartenparzellen für Anwohner. Das „Grabeland“ verbleibt im Fachvermögen des Natur- und Umweltamtes Marzahn-Hellersdorf und wird den Pächtern für 10 - 15 Jahre gegen eine geringe, jährlich zu zahlende Pacht überlassen.
S.T.E.R.N. übernahm im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung die Aufgaben des Bauherrn und die Projektsteuerung. Das Bauvorhaben wurde in enger Abstimmung mit dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf und in Zusammenarbeit mit der Landschaftsarchitektin Christiane Gottwald durchgeführt. Die Förderung im Rahmen der Sozialen Stadt betrug rd. 140.000 €.
Das Bauprojekt umfasste die technische Ausstattung mit einer Brauchwasser-Tiefbrunnen-Anlage und einer zentralen Stromversorgung mit mehreren Anschlussmöglichkeiten. Zwischen den beiden Eingangstoren entstand ein Durchgangsweg als „Obstbaum-Allee“. Der zentrale Gemeinschaftsplatz lädt mit Tisch und Bänken zum Aufenthalt ein.
 
11. 7. 2007   Sprühplansche „Der Fabelhafte Drache“ in Berlin-Hellersdorf
 
Dracheneröffnung
Dracheneröffnung Sprühaktion
  „Wasser marsch“ hieß es am 26. Juni 2007 auf dem neu entstandenen Wasserspielplatz an der Zerbster Straße. S.T.E.R.N. zeichnet als Bauherr verantwortlich für die Errichtung der ersten öffentlichen Sprühplansche in Hellersdorf. Auftraggeber war die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Abstimmung mit dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf. Entwurf und Bauleitung übernahm die Landschaftsarchitektin Gabriele Hennemann. Das Projekt wurde im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ gefördert.

Mittelpunkt und Namenspatron des Wasserspielplatzes ist eine 37 Meter lange, wassersprühende Drachenskulptur, deren Kopf sich bis zu einer Höhe von 3,80 m erhebt. Die mit geöffnetem Maul gewunden am Boden liegenden Drachenplastik sowie das im „spritzigen Dialog“ stehende „Kleine Fabelwesen“ aus Naturstein entstanden nach den Ideen des Bildhauers Reiner Uhl. Auf Knopfdruck bzw. per Zufallsgenerator und Zeitschaltuhr faucht der Drache feuchten Nebel aus seinen Nüstern, spuckt Fächerstrahlen oder lässt einen Wasservorhang aus seinem Flügelbogen rieseln. In den weit aufgerissenen Drachenschlund ist eine Edelstahlrutsche integriert.
Bei einer gemeinsamen Spray-Aktion der Bewohner und Akteure im Quartier erhielt der Drachen am 22. Juni seine farbliche Gestaltung. Grundlage bildeten die Entwürfe von Kindern und Eltern aus dem Quartier. Auf Ausmalbögen entstanden dabei zahlreiche „fabelhafte“ Vorschläge.
 
9. 7. 2007   Aus Stadtbrache wurde Stadtplatz -
Gestaltung des Peter-Weiss-Platzes in Berlin-Hellersdorf

 
Peter-Weiss-Platz
Gartenland
  Im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und in enger Abstimmung mit dem Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf übernahm S.T.E.R.N. als Bauherr und in Zusammenarbeit mit der Landschaftsarchitektin Christiane Gottwald die Gestaltung der Platzanlage im Stadtteilzentrum „Helle Mitte“.
Die von Süden nach Norden führende Hauptdiagonale des Platzes verläuft in der Flucht der Peter-Weiss-Gasse. Ein weiter Bogen aus Treppen und niedrigen Stützmauern überspannt den gesamten Platz und terrassiert ihn in zwei Ebenen. In die Granitmauer wurden in Abstimmung mit den Mitgliedern der nahe gelegenen Peter-Weiss-Bibliothek Werktitel von Peter Weiss eingraviert. Die Trafostation auf dem Platz gestaltete die Künstlergruppe GRACO als „Berlins kleinster Plattenbau“. Bänke sowie die Sitz- und Balancierskulptur „Fächerrondell“ laden zum Aufenthalt ein.
Zur Einweihung des Platzes am 11. Juni 2007 war auch die schwedische Botschafterin Ruth Jacoby anwesend. Die Witwe von Peter Weiss, Gunilla Palmstierna-Weiss ließ ihren Dank und ein Grußwort ausrichten.
 
3. 7. 2007   Öffnung und Umbau einer Schulsporthalle zur Kiezsporthalle
Berlin Hellerdorf, Neuruppiner Str. 21

 
Halle innen
Außenansicht
  Im Auftrag des Bezirksamtes Marzahn-Hellersdorf, Abteilung Bildung, Kultur und Sport setzte die S.T.E.R.N GmbH als Bauherr gemeinsam mit den Architekten Kadel, Quick, Scheib die Maßnahme um. Die Finanzierung des Vorhabens in Höhe von 480 000,- € erfolgte mit EFRE-, Bundes- und Landesmitteln im Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“.

Zielsetzung der Sanierung des Objektes war die Umwandlung einer Schulsporthalle zur vielseitigen Nutzbarkeit für den Breitensport als Kiezsporthalle.

Folgende Baumaßnahmen wurden von Februar bis Juni 2007 realisiert:
Im Hallenbereich erfolgte der Einbau von Prallwänden und eines modernen Sportbodens mit integrierter Fußbodenheizung. Durch die Gestaltung der Oberflächen mit Holz sowie die Verwendung von hellen, freundlichen Farben für Fußböden, Wände und Decken sind neben der Halle auch im Anbau (Umkleide- und Sanitärtrakt) Räume entstanden, die eine angenehme Atmosphäre ausstrahlen. Des Weiteren wurden die haustechnischen Anlagen (Heizungs-, Sanitär-, Beleuchtungs- und Lüftungsanlage) nach neuesten technischen Anforderungen saniert. Zusätzlich erhielt das Gebäude ein Behinderten-WC.

An die straßenseitige, gemauerte Fassade des Anbaus wurde zur Energieeinsparung ein Wärmedämmverbundsystem montiert. Der ursprüngliche Charakter der aus hyperbolischen Schalen bestehenden Außenkonstruktion blieb bei der Sanierung und farblichen Gestaltung der Fassade erhalten.

 
2. 5. 2007   Freifläche um die Kiezsporthalle Feldberger Ring im Bezirk Marzahn-Hellerdorf von Berlin
 
vorher
nachher
  Dieses mit EFRE- und Landesmitteln kofinanzierte Vorhaben wurde durch STERN als Bauherr im Auftrag des Bezirksamtes Marzahn-Hellerdorf umgesetzt.

Die Maßnahmen zur Herrichtung der Freifläche für die Kiezsporthalle im Feldberger Ring wurden zwischen November 2006 und März 2007 durchgeführt.
Bestandteil des Vorhabens war die Aufwertung der Gehölz-, Pflanz- und Rasenflächen, die Ergänzung der zum Feldberger Ring hin stehenden Baumreihe und Anpflanzung von weiteren Bäumen auf dem Grundstück.
Darüber hinaus gehörte die Erneuerung der Wege in den Zugangsbereichen zur Sporthalle sowie die Herstellung der Umzäunung des Grundstückes zum Maßnahmeumfang. Außerdem wurden auf dem Grundstück zwei Behindertenparkplätze incl. Zufahrt errichtet.
 
31. 1. 2007   Modernisierung und Instandsetzung der Turnhalle 13. Zille Grundschule in Berlin Friedrichshain
 
  Im Auftrag des Bezirksamtes Berlin Friedrichshain / Kreuzbergließ die S.T.E.R.N. als Bauherr die Turnhalle der 13. Zille-Grundschule in Berlin Friedrichshain, durch EFRE- und Mittel des Landes Berlin kofinanziert, in drei Bauabschnitten in den Jahren 2004 - 2006 sanieren.

Der Hallenbereich wurde komplett erneuert. Ein neuer Hallenboden als Schwingboden, eine Pralldecke mit integrierten Beleuchtungskörpern an eine neu eingebaute Trägerkonstruktion, sowie neue Prallwände inklusive Schwingtore zu den Geräteräumen wurden installiert. Die Heizungsanlage wurde erneuert. Im Umkleidetrakt wurden die Beläge der Wände und Fußböden sowie die sanitären Anlagen und Ausstattungen instand gesetzt und modernisiert.

Zur Energieeinsparung wurden die Fenster im Umkleidetrakt sowie die Metall- / Glaskonstruktion der straßenseitigen Fassade erneuert und die anderen Fassaden mit einem Wärmedämmverbundsystem gedämmt. Alle Zu- und Ausgangstüren wurden erneuert.
 
25. 1. 2007   Modernisierung und Instandsetzung Heinrich-Roller-Grundschule Berlin Prenzlauer Berg, ein denkmalgeschütztes Gründerzeitensemble
 
Vorderhaus
  In zwei Bauabschnitten setzte die S.T.E.R.N. als Bauherr im Auftrag des Bezirksamtes Berlin Pankow, diese Maßnahme, durch EFRE und Landesmittel kofinanziert, um.

Während der Sommerferien 2005 wurden die Sanitärbereiche (Heizung, Lüftung, Sanitär, Elektrik) und die Klassenräume der Obergeschosse nach ökologischem Standard modernisiert und instand gesetzt. Zur Schaffung von baurechtlich notwendigen Fluchtwegen wurden Grundrissveränderungen vorgenommen. Die Fenstererneuerung und die Ausmauerung der Brüstungsnischen wurden ebenfalls in diesem Bauabschnitt realisiert. Zum Schuljahresbeginn wurde das erste Treppenhaus entsprechend den denkmalrechtlichen Anforderungen malermäßig instand gesetzt.

In den Sommerferien 2006 wurden das Dach komplett erneuert sowie die Fassaden instand gesetzt. Die Eingangsbereiche inklusive aller Eingangstüren wurden nach alten Bestandsunterlagen tischler- und malermäßig überarbeitet. Zum Ende des Jahres 2006 konnte auch das neu ausgebaute Souterrain- geschoss an die Schule für die Hortnutzung übergeben werden.
 
1. 11. 2006   Stadtumbau - West in Hagen NRW
 
  Die Stadt Hagen hat S.T.E.R.N. mit der Quartiersmanagement - Aufgabe für das Vorhaben Stadtumbau – West, Oberhagen/ Eilpe beauftragt. Im Vertragszeitraum von 2006 bis 2011 sollen die beiden Stadtteile an der Volme den veränderten strukturellen und demografischen Bedingungen angepasst werden.

S.T.E.R.N. arbeitet gemeinsam mit einem Mitarbeiter der Stadtverwaltung in dem an der Schnittstelle von Oberhagen und Eilpe gelegenen Stadtumbau -Büro, das am 18.10.2006 in Anwesenheit des Beigeordneten für Stadtentwicklung und Bauen, Herrn Grothe und den Bezirksvorstehern der beiden Stadtteile offiziell eröffnet wurde.

Über das Programm "Stadtumbau West" werden in diesen innenstadtnahen Bereichen Beteiligungsprozesse eingeleitet, um das Wohnumfeld zu verbessern, Brachflächen einer neuen Nutzung zuzuführen und durch die „Wiederentdeckung der Volme als Stadtbereich“ die Stadtteile erlebbar und zugänglich zu gestalten.

In dem Stadtumbau-Team übernimmt S.T.E.R.N. die Rolle des Stadtteilmanagers. Die Entwicklung integrierter Lösungen für die attraktive Verknüpfung von öffentlichen und privaten Bereiche sind ebenso Aufgabe von S.T.E.R.N. wie die Beratung der Eigentümer hinsichtlich der Nutzung, Neugestaltung und Finanzierung ihrer Grundstücke und Gebäude.
 
5. 7. 2006  
Eröffnung der Grün- und Spielfläche “Raabeplatz”
Raabestraße 5, Sanierungsgebiet Winsstraße

 
  Der „Raabeplatz“, eine öffentliche Grünanlage, in Eigeninitiative der Anwohner modell-haft hergestellt, wurde am 1. Juli 2006 im Rahmen eines von der Betroffenenvertretung Winsstraße und der Initiative Raabeplatz veranstalteten Festes unter Beteiligung des Be-zirksstadtrates für Umwelt, Wohnen und Bürgerdienste eröffnet.
Die Grundstücke Raabestraße 5, bisher eine Brache, und die als Garagenhof genutzte Nr. 6 sind im Bebauungsplan als Kinderspielplatz ausgewiesen. Der Ankauf der Nr. 5 durch das Land Berlin ermöglichte die Herrichtung der Fläche für eine Zwischennutzung.
Initiiert durch die Betroffenenvertretung, die Initiative und die Sanierungsbeauftragte S.T.E.R.N. fand im Herbst 2004 unter Beteiligung von Anwohnern und benachbarten Ei-gentümern/Hausverwaltungen ein Planungsworkshop statt. In 2005 führte S.T.E.R.N., finanziert aus Städtebaufördermitteln, Vorbereitungsmaßnahmen durch.
Die Planung wurde gemeinsam erarbeitet. In Absprache mit dem Amt für Umwelt und Natur, betreut durch S.T.E.R.N. und eine Gartenbaufirma, unterstützt durch Spenden, wurden alle Arbeiten von der Betroffenenvertretung, der Initiative und von Anwohnern durchgeführt. Die Pflege wird von der Anwohnerinitiative unter Anleitung des Amtes für Umwelt und Natur erbracht.
 
2. 6. 2006   Kunst- und Beteiligungsprojekt Balancierschlangen „Wilde Tiere“
im Bürgerpark in Velten-Süd

 
Schlange
Schlange
  Bunte Kreaturen, Schlange, Hund, Ringelwurm und Fisch sind eine weitere Attraktion im Bürgerpark! Die „wilden Tiere“ wurden im Mai 2006 durch den Bürgermeister und Stadtverordnete der Stadt Velten im Beisein der Schüler, des künstlerischen Anleiters, der Schulleiterin und Klassenlehrerin sowie des Quartiersmanagements der Öffentlichkeit übergeben.
Robinienholzstämme wurden von 18 Schülern der Klasse 5 der Löwenzahn Grundschule mit viel Elan und Kreativität geschnitzt, geschliffen und bemalt. Der Umsetzung vor Ort in der Rekordzeit von 14 Tagen war eine Ideensammlung im Kunstunterricht vorausgegangen.
Die Balancierschlangen wurden entlang des Hauptweges im Bürgerparkerrichtet, im Zentrum des Wohngebietes Velten-Süd, zwischen der Kita Kunterbunt, dem Bürgerhaus und der Grundschule, im Fördergebiet „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die soziale Stadt“.
Das Projekt wurde vom Projekt- und Quartiersmanagement Velten-Süd, für das die S.T.E.R.N. GmbH beauftragt ist, entwickelt und gemeinsam mit der Stadt Velten initiiert. Ziel war es, Kinder in die Gestaltung und Aufwertung ihres Wohngebietes einzubeziehen. Finanziert wurde die Maßnahme über das Bund-Länder-Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt“.
 
5. 5. 2006   „VELTEN“ – von Schülerinnen und Schülern in Stein gehauen
 
Steinprojekt 1
Steinprojekt 2
  Zwei Steinblöcke aus Thyster Sandstein im Bürgerpark in Velten-Süd wurden im April 2006 in einem Festakt durch den Bürgermeister und Stadtverordnete der Stadt Velten im Beisein der begeisterten Schülerinnen und Schüler sowie des Künstlers und der Kunsterzieherin der Öffentlichkeit übergeben. Mit viel Elan und Durchhaltevermögen haben sich 28 Schüler der Klasse 10c der 1. Oberschule Velten mit einem sehenswerten Ergebnis im Bürgerpark verewigt. Der Umsetzung vor Ort waren Projektwochen vorausgegangen, die von der Fachlehrerin für Kunsterziehung und einem Steinbildhauer angeleitet wurden. Jeder Schüler legte Entwürfe vor, die gemeinsam bewertet, ausgewählt und weiterentwickelt wurden.
Die Steinblöcke wurden auf einer Anhöhe des durch Umbau der Straße der Freundschaft geschaffenen Grünzugs „Bürgerpark“ errichtet.
Das Projekt „Steinblöcke“ wurde vom Projekt- und Quartiersmanagement Velten-Süd, für das die S.T.E.R.N. GmbH beauftragt ist, entwickelt und gemeinsam mit der Stadt Velten initiiert. Ziel ist, Jugendliche aus dem Gebiet Velten-Süd in die Gestaltung und die Aufwertung ihres Wohngebietes einzubeziehen. Durch eigene Planung sowie Durchführung soll die Akzeptanz der Anlage erhöht und damit Zerstörungen vorgebeugt werden.
Finanziert wurde die Maßnahme über das Bund-Länder-Programm „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf - die Soziale Stadt“.

 
2. 5. 2006   Preisverleihung von startsocial an zwei Projekte der „Sozialen Stadt“ in Moabit West
 
KInder im Kiez
Kinder im Kiez
  In einer feierlichen Preisverleihung am 7. April 2006 im Hamburger Bahnhof in Berlin wurden die zwei Projekte „KiBiz – Kinder im Beusselkiez“ und „Huttenkids & Co.“ des Trägers Diakoniegemeinschaft Bethania e.V. von der Bundesministerin Ursula von der Leyen ausgezeichnet. Sie gehören zu den 25 besten sozialen Projekten des Wettbewerbs startsocial von über 500 Bewerbern.

KiBiz und Huttenkids sind zwei Projekte der Jugendarbeit in Moabit West. In beiden Einrichtungen werden Kinder zwischen 6 und 12 Jahren nach der Schule betreut. Die Projekte starteten im Jahre 2000 als niedrigschwellige Spielplatzbetreuungen als Reaktion auf die zunehmende und augenscheinliche Verwahrlosung vieler, meist nichtdeutscher Kinder, die ihre Freizeit unbetreut auf Straßen und Spielplätzen verbringen.

Die S.T.E.R.N. GmbH als Quartiersmanager für den Stadtteil Moabit West war maßgeblich an der Initiierung der Projektideen, der Abstimmung ihrer Angebote im Stadtteil sowie der Beratung und Coaching beider Projekte zum Zwecke der Unternehmenskooperation beteiligt und konnte bisher erfolgreich zur Grundfinanzierung beider Projekte beitragen. Das Quartiermanagement-Team Moabit West der S.T.E.R.N. GmbH gratuliert und freut sich, dass die jahrelange, engagiert betriebene Arbeit der Diakoniegemeinschaft für die Kinder und Bewohner des Stadtteils diese hohe Anerkennung gefunden hat.
 
27. 3. 2006   Wohnungsneubau durch Baugemeinschaften
Ein Beitrag zum Wohnen und Leben in der Innenstadt

 
Baugemeinschaft
  Wohnen in der Stadt, in einer Wohnung mit individuellem Grundriss, gemeinsam mit Nachbarn, die man bereits vor dem Einzug kennen lernen kann und zu bezahlbaren Preisen, das sind Wünsche, die von immer mehr Wohnungssuchenden geäußert werden.
Eine Realisierungschance für diese Wohnwünsche bieten Baugemeinschaften.
In einer Baugemeinschaft schließen sich Bauwillige zusammen, um mit aktiver Beteiligung an Planung und Bau selbstgenutzes Wohneigentum zu schaffen. Auf diese Weise entstehen häufig neue Wohnqualitäten, orientiert an familienfreundlichen, generationsübergreifenden und ökologisch ausgerichteten Ansprüchen an das Wohnen in der Stadt.
In den Sanierungsgebieten in Prenzlauer Berg sind acht Baugemeinschaften bereits dabei ihr Haus zu bauen oder kurz davor ihr Grundstück zu erwerben.

Die S.T.E.R.N. hat zum Thema Baugemeinschaften Ende letzten Jahres ein Symposium durchgeführt, das auf große Resonanz gestoßen ist. Gemeinsam mit Architekten, einem Unternehmensberater, Baugruppenbetreuer und Vertretern von Baugemeinschaften wurden die Bedingungen bei der Gründung einer Baugemeinschaft und bei der Durchführung eines Baugemeinschaftsprojekts erörtert. Die Darstellung konkreter Projekte zeigte ein anschauliches Bild der Erfahrungen aktiver Baugemeinschaften.

Die Dokumentation dieser Veranstaltung liegt jetzt vor. Die S.T.E.R.N. bietet allen Interessenten an Baugemeinschaften in Prenzlauer Berg Beratung an. Dies betrifft die Bildung von Baugemeinschaften, Informationen zur Planung, Durchführung und zu ökologischen Bausteinen eines Hausprojekts bis zu Fragen in allen Belangen des Sanierungsrechts.

 Symposium Baugemeinschaften
 
14. 3. 2006   Stadtteilmanagement Falkenhagener Feld Ost im Bezirk Spandau
 
Quartier
JFH Klubhaus
  Das Stadtteilmanagement-Team für das Gebiet Falkenhagener Feld-Ost ist multikulturell besetzt, spricht die wesentlichen Sprachen der Bewohner des Quartiers und verfügt über verschiedene Qualifikationsschwerpunkte. Träger des Verfahrens ist eine Arbeitsgemeinschaft der S.T.E.R.N. GmbH und von FiPP e.V. (Fortbildungsinstitut für die pädagogische Praxis). Wesentliche Merkmale dieses Gebietes mit einem besonderen Entwicklungsbedarf sind die Verarmungstendenzen, der sehr hohe Anteil an arbeitslosen Bewohnern und an Bewohnern, die auf staatliche Transferleistungen angewiesen sind. Zusätzlich belasten Nachbarschaftskonflikte und ein Gefühl der Überfremdung das Zusammenleben im Quartier.
In den wesentlichen Handlungsschwerpunkten sind erste Projekte initiiert und umgesetzt worden, die Beteiligungsgremien sind mit Bewohnern und Vertretern verschiedener Träger und Initiativen mit unterschiedlichem ethnischen Hintergrund besetzt. Für 2006 befindet sich erstmalig ein Stadtteilfest für das gesamte Falkenhagener Feld in Vorbereitung.

Stadtteilbüro, Pionierstraße 129, 13589 Berlin, Tel.: 371 533 64, E-Mail: STM-Falkenhagener-Feld-Ost@stern-berlin.de
Sprechzeiten: Die 10 – 13 Uhr, Mi 17 – 19 Uhr
 
27. 2. 2006   Erfolgreiche Startphase in neuen QM-Gebieten
 
  Im Sommer und Herbst vergangenen Jahres wurde die S.T.E.R.N. GmbH im Rahmen einer Ausschreibung mit der Durchführung von insgesamt vier weiteren Quartiersverfahren in Berlin beauftragt:
- Stadtteilmanagement Falkenhagener Feld Ost im Bezirk Spandau
- Stadtteilmanagement Lipschitzallee / Gropiusstadt im Bezirk Neukölln
- Stadtteilmanagement Hellersdorfer Promenade im Bezirk Marzahn-Hellersdorf
- Stadtteilmanagement Ackerstraße Nord im Bezirk Mitte.
Das Gebiet Moabit-West, wo die S.T.E.R.N. GmbH bereits seit 1999 als Quartiersmanager erfolgreich tätig ist, wurde um angrenzende Gebiete mit zahlreichen Infrastruktureinrichtungen erweitert.

Die neuen Verfahren zielen vor allen Dingen auf eine Verbesserung der Lebenschancen in den benachteiligten Quartieren. Aufgabenschwerpunkte sind die Handlungsfelder Integration, Bildung und Arbeit.

Der Start in den Gebieten war für die Teams vor Ort mit hohen Anforderungen verbunden, verlief aber sehr erfolgreich; vier neue Stadtteilbüors gewährleisten die Vor-Ort-Präsenz der Teams, die abgestimmten Handlungskonzepte liegen vor, erste Projekte wurden initiiert und zum Teil schon umgesetzt, Kontakte zu den Akteuren vor Ort sowie Politik und Verwaltung sind geknüpft und Kooperationen mit "starken Partnern" ins Leben gerufen, Mittel für kleinteilige Projekte aus dem Aktionsfonds werden über Anwohner-Jurys vergeben und in den neu eingerichteten Quartiersräten werden die Schwerpunkte der künftigen Quartiersentwicklung diskutiert und festgelegt.

Im Mittelpunkt der Arbeit in diesem Jahr steht die weitere Aktivierung und kontinuierliche Einbeziehung der Bewohner, der Aufbau der Kiezportale im Internet und in den Gebieten mit einem hohen Anteil von Migranten die Verbesserung der Sprachkompetenz und der Bildungschancen.
 
24. 2. 2006   Spielplatz "Katz und Maus"
Am Friedrichshain 19 - 21

 
  Im gründerzeitlichen Altbauquartier des Sanierungsgebietes "Bötzowstraße" im Ortsteil Prenzlauer Berg von Berlin konnte noch im November 2005 nach nur kurzer Bauzeit ein neuer Kinderspielplatz der Öffentlichkeit übergeben werden. Unter der Regie von der S.T.E.R.N. GmbH als Maßnahmeträgerin wurde der zentrale Platz inmitten einer Wohnanlage für die jungen und älteren Anwohner und Anwohnerinnen zu einem vielfältig nutzbaren Platz umgestaltet. Die Spielkombination "Wollknäuel", umgeben von "Mäuse-Backtischen", farbigen Katzen am Rande der Sandspielfläche stellen die zentralen Gestaltungselemente der Anlage dar. Die finanziellen Mittel wurden im Rahmen des Förderprogramms EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) der Europäischen Union, einer Förderung durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung des Landes Berlin sowie einer Unterstützung durch das Bezirksamt Pankow von Berlin bereitgestellt.

Projektdaten:
Größe: 1.876 m² Grundstücksfläche
Ausstattung: 150 m² Sandspielfläche, 550 m² Rasenfläche, 700 m² Kleinsteinfläche, 115 m² Mosaikfläche, 16 m Sitzmauer,
Bauzeit: 23.08.2005 (Baubeginn) bis 10.11.2005 (Fertigstellung)
Bauherr und Bauleitung: S.T.E.R.N. GmbH
Maßnahmekosten: ca. 250.000 €
 
20. 2. 2006   Einweihung eines Denkzeichens in Prenzlauer Berg
 
Bez.-Stadträtin
Gedenktafel
  In Erinnerung an die Bewohner jüdischer Herkunft des Hauses Christburger Straße 48 in Prenzlauer Berg wurde am 27.01.2006 ein Denkzeichen eingeweiht. Aus diesem Wohnhaus wurden von November 1941 bis Juni 1943 mindestens 49 Frauen, Männer und Kinder in die Ghettos, Konzentrations- und Vernichtungslager nach Auschwitz, Kowno, Riga, Theresienstadt und Trawniki deportiert. Nur zwei von ihnen haben überlebt.
Zur Einweihung sprachen Almuth Nehring-Venus (Die Linke.PDS), Bezirksstadträtin für Kultur, Wirtschaft und öffentliche Ordnung und Vorsitzende der Gedenktafelkommission, Thomas Neukirch von der Eigentümergemeinschaft sowie Theo Winters, S.T.E.R.N. GmbH. Auf der rechts neben dem Hauseingang angebrachten Gedenktafel aus Acrylglas erinnern 49 weiße Quadrate und einer Inschrift an die Einzelschicksale. Die Umsetzung erfolgte mit Unterstützung des Museums Prenzlauer Berg sowie der S.T.E.R.N. GmbH, die Finanzierung der Gedenktafel wurde durch Spenden der Gedenktafelkommission und Wohnungseigentümer ermöglicht.
 
2. 1. 2006   Das Quartiersmanagement erfolgreich beendet - S.T.E.R.N. bleibt!
 
  Die Quartiersmanagementverfahren in den Gebieten Falkplatz und Helmholtzplatz in Berlin-Prenzlauer Berg, mit deren Durchführung die S.T.E.R.N. GmbH seit 1999 von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung beauftragt war, wurden zum 31.12.2005 beendet. Nach sieben Jahren Quartiersmanagement sind in beiden Gebieten viele kleine und große Projekte realisiert und Netzwerke entstanden. Vieles brauchte einen langen Atem – aber für die Quartiere und ihre Bewohner hat sich viel verbessert und die wesentlichen Ziele zur Stabilisierung und Aufwertung der Quartiere sind erreicht.

In einem intensiven Arbeits- und Abstimmungsprozess mit den Akteuren vor Ort, dem Bezirksamt und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ist es dem beiden Teams gelungen, das bisherige intensive QM-Verfahren Schritt für Schritt in bewohner- und bezirksgetragene Strukturen überzuleiten.

Aus dem Programm „Soziale Stadt“ stehen für beide Quartiere aber noch bis zum Jahr 2007 Fördermittel zur Verfügung. Die S.T.E.R.N. Gesellschaft der behutsamen Stadterneuerung mbH wurde vom Bezirksamt Pankow mit dem Fördermittelmanagement beauftragt.

In diesem Rahmen übernimmt die S.T.E.R.N. GmbH für den Bezirk die haushaltsmäßige Abwicklung der Fördermittel, berät Projekte bei allen Antrags- und Abrechnungsfragen, unterstützt die Mitarbeiterinnen der neuen bewohnergetragenen Kiezbüros bei ihren Aufgaben und bildet die Schnittstelle zu den zuständigen Fachabteilungen des Bezirksamtes Pankow.

Ansprechpartnerinnen:

Helmholtzplatz:
Frau Ute Truttmann, Tel.: (030) 44 36 36 39

Falkplatz:
Frau Silvia Mushold, Tel.: (030) 44 36 36 93

 
15. 12. 2005   Integrationspreis 2005 der Bezirksverordnetenversammlung Mitte von Berlin an die christlichen und muslimischen Gemeinden Moabits gemeinsam mit dem Quartiersmanagement Moabit West der S.T.E.R.N.GmbH
 
Treffen Religion
  Der Integrationspreis wird jährlich im Fusionsbezirk Mitte für gelungene Projekte und Initiativen zur Integration von Mitbürgerinnen und Mitbürgern nichtdeutscher Herkunft vergeben. Kriterien für die Vergabe sind eine integrative Wirkung im Bezirk Mitte, die Originalität der Idee und die Vorbildwirkung.

Die christlichen und muslimischen Gemeinden in Moabit und das Quartiersmanagement Moabit West der S.T.E.R.N. GmbH erhalten den Integrationspreis 2005 für ihre besonderen Bemühungen um ein gutes Zusammenleben der verschiedenen Religionsgemeinschaften in Moabit. Seit dem Jahr 2002 treffen sich die GemeindevertreterInnen unter der Leitung des Quartiersmanagements regelmäßig. Es wurden Besuche in Kirchen und Moscheen der beteiligten Gemeinden durchgeführt und über religiöse Gebräuche, Unterschiede und Gemeinsamkeiten diskutiert. Seither haben sich die Kontakte im Kinder- und Jugendbereich sowie eine Annäherung von Familien der verschiedenen Kulturen und Gebräuche entwickelt.
Zudem wurde von den Vertretern der Religionsgemeinschaften ein Grundsatzpapier entwickelt, wie sich die christlichen und muslimischen Gemeinden das Zusammenleben in Moabit vorstellen und wofür sie sich einsetzen wollen. Dieses Papier mit dem Titel "Für ein friedliches Zusammenleben in Moabit" wurde Pfingsten 2005 in der Heilandskirche vor mehr als 180 Besuchern und Besucherinnen der Öffentlichkeit vorgestellt und vor Ort von allen evangelischen und katholischen Gemeinden, zwei Freikirchen und vier Moscheen unterzeichnet. Der Beauftragte für Integration und Migration des Berliner Senats, Günter Piening, lobte das Dokument, das künftig öffentlich im Rathaus Tiergarten gezeigt werden soll, als "beispielgebend" für die gesamte Stadt. Die Geistlichen wollen nun ihre Autorität nutzen, um die "Moabiter Erklärung" mit Leben zu erfüllen.

 
23. 9. 2005   Voruntersuchung Stadtumbau West
Falkenhagener Feld, Berlin-Spandau

 
Gebäudeblick
Häuser am See Blick von oben
  Die S.T.E.R.N. GmbH führte im Sommer dieses Jahres im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung für das Gebiet Falkenhagener Feld eine Voruntersuchung im Sinne einer Machbarkeitsstudie durch. Ziel war es zu untersuchen, ob das Gebiet als Stadtumbau West Gebiet festgelegt werden soll. Mit Hilfe von Fördermitteln des Programms Stadtumbau West könnte frühzeitig auf Strukturveränderungen und die damit verbundenen städtebaulichen Auswirkungen reagiert werden. Zur Herstellung nachhaltiger städtebaulicher Strukturen, zur Verbesserung der Wohn- und Arbeitsverhältnisse und der Umwelt, zur Anpassung der Siedlungsstruktur und nicht mehr bedarfsgerechnter baulicher Anlagen wurden Maßnahmen in verschiedenen Handlungsfeldern auf Grundlage einer Stärken- und Schwächenanalyse und vielen Gesprächen vor Ort erarbeitet und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vorgeschlagen. Diese entschied, dem Senat von Berlin vorzuschlagen, dass das Gebiet als Stadtumbaugebiet festgelegt werden soll.
In 2005 werden jedoch noch keine Fördermittel für konkrete Maßnahmen zur Verfügung gestellt, stattdessen sollen vertiefende Untersuchungen durchgeführt werden.
 
19. 9. 2005   Erfolgreicher Abschluss des Moderationsverfahrens für das Gelände des ehemaligen Kohlebahnhofs in Dresden
 
westlich der Innenstadt
  Der Bereich des Kohlebahnhofs zählt - unmittelbar angrenzend an die Innenstadt - zu den größten und attraktivsten Brachflächen in der sächsischen Landeshauptstadt. Mit dem letzten von insgesamt vier Arbeitsforen konnte am 22. Juli 2005 ein Moderationsverfahren für dieses Gebiet erfolgreich abgeschlossen werden. Es wurde im Auftrag der Stadt Dresden unter Federführung der S.T.E.R.N. GmbH durchgeführt. Neben zahlreichen Ämtern der Stadt sowie Trägern öffentlicher Belange waren sämtliche im Gebiet vertretene Grundstückseigentümer daran beteiligt.
Zu den wichtigsten Ergebnissen des Verfahrens zählen
- die Festlegung von Grundzügen für ein freiwilliges Umlegungsverfahren, auf das sich alle Beteiligten verständigt haben,
- Einvernehmen über die Durchführung eines städtebaulichen Gutachterverfahrens einschließlich Festlegung seiner wesentlichen Inhalte und Rahmenbedingungen,
- Verständigung auf die kurzfristige Öffnung eines Teils des Geländes und die Ansiedlung von Zwischennutzungen.
 
13. 5. 2005   Stadtumbau West in Gelsenkirchen-City
 
Tossehof 70er J Block Innen
Innenstadt
  Die Stadt Gelsenkirchen hat S.T.E.R.N. mit der Projektsteuerung und -entwicklung für das Pilotprojekt "Stadtumbau Gelsenkirchen-City" im Rahmen des ExWoSt-Forschungsfeldes Stadtumbau West innerhalb der Pilotphase beauftragt. In dem Zeitraum von 2005 bis 2007 sollen sowohl die City als auch die Großwohnsiedlung Tossehof den veränderten strukturellen und demografischen Bedingungen angepasst werden.

Gemeinsam mit der Stadtverwaltung und einem für die lokale Wirtschaft zuständigen Citymanager arbeitet S.T.E.R.N. in dem in der City gelegenen Stadtumbaubüro, das am 18.05.2005 in Anwesenheit des Oberbürgermeisters Frank Baranowski offiziell eröffnet wird.

Über das Programm "Stadtumbau West" werden in Gelsenkirchen die klassischen Aufgaben der Stadtsanierung mit neueren Elementen wie Quartiersmanagement kombiniert. Neben der Stärkung der Bahnhofstraße als Hauptgeschäftsstraße ist die Qualifizierung und Ausrichtung der City als "Wohnstandort der kurzen Wege", insbesondere für Ältere und Singles, Ziel des Stadtumbauprozesses.

In dem Stadtumbau-Team übernimmt S.T.E.R.N. die Rolle des "Quartiersarchitekten". Die Entwicklung städtebaulicher Lösungen für öffentliche Plätze sowie für die Neuordnung der "gewachsenen" Baustruktur sind ebenso Aufgabe von S.T.E.R.N. wie die Beratung der Immobilieneigentümer hinsichtlich der Nutzung und Neugestaltung ihrer Gebäude und den Finanzierungsmöglichkeiten für den Umbau.
 
10. 5. 2005   "Verkehr in schrumpfenden Städten"– Interdisziplinäres Forschungsprojekt unter Beteiligung von S.T.E.R.N.
 
  Schrumpfende Einwohnerzahlen in vielen deutschen Städten haben auch Auswirkungen auf die Entwicklung der Verkehrssysteme. Die Erforschung der genaueren Zusammenhänge und Auswirkungen sowie der daraus sich ergebenden praktischen Folgerungen für den Stadtumbau sind Gegenstand des interdisziplinären Forschungsprojekts "Verkehr in schrumpfenden Städten". Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehrs, Bau- und Wohnungswesen (BMVBW), vertreten durch das Bundesamt für Raumordnung und Bauwesen (BBR) wird das Projekt unter Federführung des Dresdener Ingenieurbüros IVAS in Arbeitsgemeinschaft mit der TU Dresden und der S.T.E.R.N. GmbH, Berlin, bearbeitet. Die Laufzeit des Projekts ist bis September 2006 vorgesehen.
 
28. 2. 2005   Kirchenruine des ehemaligen Franziskanerklosters in Berlin-Mitte
 
Chor Ansicht West
Langhaus
 
Epitaphe
  Die Instandsetzung und Sicherung dieses Bauwerks von nationaler Bedeutung erfolgte von Ende 2002 bis Anfang 2005 mit Hilfe der Cornelsen Kulturstiftung, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, der Stiftung Deutsche Klassenlotterie und des Bundes.

In diesem Zeitraum wurde das mittelalterliche Mauerwerk instandgesetzt, teilweise entsalzt und neu verfugt. Schädliche Gipskrusten wurden durch ein schonendes Reinigungsverfahren entfernt, Steinrestauratoren schlossen Risse in den Formsteinen. An den Maßwerken und Windeisen der Fenster erfolgten statische Sicherungsmaßnahmen, die Abdeckung der Bruchsteinwand - als Pflanztrog - wurde in Edelstahl wieder hergestellt.

Entsprechend der Sanierung in den 20er Jahren wurden die Decken und Bodenbeläge der Sakristei und des ehem. "Heizraums" erneuert, das Tonnengewölbe unter dem nördlichen Seitenschiff wurde statisch gesichert und die Türöffnung zum Turm wieder geöffnet.

Die barocken Grabplatten wurden restauriert. Abgesprengte, gelöste Steinpartien wurden gefestigt und sie wurden durch Ablösung von der Wand sowie durch ein Wetterschutzdach vor weiterer Durchfeuchtung geschützt.

Der zerstörte Bodenbelag wurde durch einen roten Main-Sandstein ersetzt. Hierdurch und durch den Einbau einer Entwässerungsanlage wird zukünftig die Belastung des Mauerwerks durch eindringendes Regenwasser reduziert. Diese Maßnahmen gaben der Archäologie die Möglichkeit für Grabungen, welche weitere Kenntnisse zur Entstehungsgeschichte des Bauwerks brachten.

Ergänzt wurde das Konzept durch neue Treppenanlagen und einen behindertengerechten Zugang. Die schmiedeeisernen Gitter wurden restauriert und ergänzt und eine behutsame Beleuchtung macht den "Gotischen Torso" auch in den Abendstunden und nachts erlebbar.

Die S.T.E.R.N. GmbH hat - in bester Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt - dieses Konzept entwickelt, die Förderanträge gestellt und als Vertreter für den Bezirk Mitte von Berlin die Maßnahme realisiert.
 
25. 2. 2005   Erster Indoor-Hochseilgarten in Berlin wurde eröffnet
 
Klettern Tanzen
Gruppenfoto
Hof Internetraum
  Unterstützt vom Quartiersmanagement Helmholtzplatz der S.T.E.R.N. GmbH ist in der Lychener Straße 75 durch Umnutzung der vorhandenen Gebäude ein innovatives, mulitfunktionales, sportorientiertes und generationsübergreifendes SportJugendZentrum entstanden.

Träger der Einrichtung und Bauherr ist der "Verein für Sport- und Jugendsozialarbeit" (VSJ e. V.). Im Beisein von Jugendsenator Klaus Böger, der Staatssekretärin für Stadtentwicklung Hella Dunger-Löper sowie der Pankower Jugendstadträtin Christine Keil wurden im Rahmen einer großen Feier die fertig gestellten Räumlichkeiten der Öffentlichkeit uns insbesondere den Jugendlichen aus dem Quartier übergeben.

Das SportJugendZentrum in der Lychener Straße bietet Jugendlichen Kurse, Bewerbungstraining, Sport und Freizeitmöglichkeiten an. Es gibt einen Internetraum, die sanierte Sporthalle steht Kitas, Sportvereinen und anderen Gruppen aus der Jugendhilfe zur Verfügung. Lernziele für die jugendlichen Teilnehmer an den Seilgarten-Kursen sind die Vermittlung von Teamgeist, Übernahme von Verantwortung, Aufbau von Selbstständigkeit und Kreativität.

Die Gesamtkosten für den Um- und Ausbau sowie die Sanierung betrugen ca. 850.000 €. Der Großteil davon wurde im Rahmen des Quartiersmanagements aus Mitteln des Programms Soziale Stadt zur Verfügung gestellt.
 
23. 2. 2005   Hella-Mädchenclub
 
  Als eine von 36 vorgesehenen Maßnahmen im Quartier Magdeburger Allee - Hellersdorfer Promenade konnte die umfassende Erneuerung von Gebäude und Freifläche des Hella-Mädchenclubs abgeschlossen werden. Im Auftrag des Landes Berlin und des Bezirks Marzahn-Hellersdorf wurde unter der Federführung von S.T.E.R.N. als Bauherr und Maßnahmeträger die einzige Kommunikations- und Begegnungsstätte für Mädchen und junge Frauen aus allen sozialen Schichten in seiner Arbeitsfähigkeit gestärkt und konnte in seiner stadträumlichen Ausstrahlung erheblich verbessert werden. Neben der neuen Raumorganisation konzentrieren sich die Baumaßnahmen auf die Sanierung der gesamten Haustechnik sowie der Dächer und Fassaden. Die Freiflächen wurden von den Mädchen, die auch die langfristige Pflege übernehmen, unter fachkundiger Anleitung selbst bepflanzt. Der Halla-Mädchenclub stellt mit seinem vielfältigen Angebot und der hohen Besucherakzeptanz eines der wichtigsten soziokulturellen Angebote in der Großsiedlung Hellersdorf dar.
 
12. 11. 2004   Abschlussbericht zur ökologischen Schulerneuerung von S.T.E.R.N. vorgelegt
 
Schulgebäude mit erneuertem Schulhof
 
Betriebswasser-System und Wasserspar-Armaturen
  Mit dem Bericht zur Erneuerung der 2. Grundschule in Berlin-Prenzlauer Berg auf Grundlage eines ökologischen Gesamt-Konzepts liegt nun ein Überblick über das Projekt und seine Ergebnisse vor. Die 1873 vom Architekten  Hermann Blankenstein entworfene Schule befindet sich im Sanierungsgebiet Winsstraße zwischen Prenzlauer Allee und Greifswalder Straße. Sie umfasst knapp 3.000 qm Nutzfläche und wird von 230 Schülern besucht.
Die Erneuerung wurde von der S.T.E.R.N. GmbH als Sanierungsbeauftragtem im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und in Abstimmung mit dem Bezirk Pankow als Träger der Maßnahme begleitet.
Die im Rahmen der Bausteine Energie, Wasser, Baustoffe, Grün und Abfall durchgeführten ökologischen Maßnahmen haben neben einer spürbaren Qualitätsverbesserung des Schulbetriebs zu erheblichen Betriebskosten-Einsparungen beigetragen.
Die Publikation des Berichts durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung ist für Frühjahr 2005 vorgesehen.
 
28. 10. 2004   Europäischer Städtebaupreis 2004 für Berlin und S.T.E.R.N. GmbH
 
Spielhaus Kollwitzstraße
Preisurkunde
Helmholtzplatz Spielschiff (Stadtplatz Marie)
 
Abenteuerspielplatz
  Für das Projekt "Kinderfreundliche Stadterneuerung in Prenzlauer Berg, Berlin" wurden das Land Berlin, der Bezirk Pankow von Berlin und die S.T.E.R.N. Gesellschaft der behutsamen Stadterneuerung mit dem Europäischen Städtebaupreis 2004 in der Kategorie "Urban & Neighbourhood Management" ausgezeichnet.
Im Rahmen der Stadterneuerung in Prenzlauer Berg konnten in den vergangenen Jahren rund 50 Projekte für Kinder realisiert werden - Freiflächen, Spielplätze sowie Kinder- und Jugendeinrichtungen.
Das Konzept der kinderfreundlichen Erneuerung der Gründerzeitviertel basiert auf drei Bausteinen:
- Aktives Bewohnerinteresse
- Netzwerk öffentlicher Flächen und Einrichtungen
- Zusammenarbeit einer großen Zahl von Akteuren: Senats- und Bezirksverwaltungen, Investitionsbank Berlin, Bewohner, Eltern, Kinder und Jugendliche sowie Fachplaner und S.T.E.R.N. als Sanierungsbeauftragter.

Neueste Erhebungen der Bevölkerungsentwicklung in Prenzlauer Berg deuten darauf hin, dass die Strategie der kinderfreundlichen Stadtentwicklung richtig ist. Das Quartier Prenzlauer Berg ist eines der wenigen innerstädtischen Gebiete in Deutschland, das steigende Geburtenraten aufweist. Familien mit Kindern kehren in diesen Stadtteil zurück.

Der Europäische Städtebaupreis wurde am Donnerstag, den 21.10.2004 in Prag durch den Bürgermeister der Stadt und den Tschechischen Bauminister an die Gewinner übergeben. Die Entscheidung wurde von einer international zusammengesetzten Jury getroffen. Der Auslober des alle zwei Jahre vergebenen Preises ist die  European Commission of Town Planners (ECTP).
Weitere Gewinner sind die Städte Bilbao/Spanien und Leinefelde/Deutschland in der Kategorie "Local Planning - Redevelopment" sowie Amsterdam/Niederlande in der Kategorie "Local Planning - Development"
 
19. 5. 2004   Berlin-Prenzlauer Berg: Von der Turnhalle zur Ausstellungshalle - vom Schulhof zum Kulturhof
 
Straßenansicht Kulturhof
 
Detail Hofgestaltung
  In der Prenzlauer Allee 227/228 befindet sich eine der ältesten Schulen des Stadtteils Prenzlauer Berg. Sie wurde 1886 nach Plänen des Architekten  Hermann Blankenstein als Gemeinde-Doppelschule gebaut und noch bis 1998 als Grundschule genutzt. Heute ist der ehemalige Schulstandort ein kommunales Zentrum mit Volkshochschule, Bibliothek und Museum. Im Auftrag der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und unter Federführung von S.T.E.R.N. als Bauherr und Maßnahmeträger wurden die ehemalige Turnhalle und der Schulhof umgestaltet. Die Finanzierung erfolgte u.a. aus EFRE-Fördermitteln zur Durchführung wohnumfeldverbessernder Maßnahmen. Die Turnhalle wurde zu einer Ausstellungshalle des kommunalen "Prenzlauer Berg Museum" mit Museumsshop und Cafe, der Schulhof zu einem öffentlichen Raum für Kunst, Kultur und Kommunikation umgebaut. In einem Planungsworkshop wurden dafür die Nutzungskonzeption und die gestalterischen Leitlinien erarbeitet.
Die Umbaumaßnahmen konnten im April 2004 abgeschlossen werden. Die Einweihung des Projekts fand am 17.05.2004 im Rahmen einer Veranstaltung des Museumsverbundes "Ansichten und Einblicke. Leben in Pankow, Prenzlauer Berg und Weißensee 1949-1989" statt.
 
26. 2. 2004   Berlin-Hellersdorf: Aktionsplan für das Quartier Magdeburger Allee in Umsetzung
 
Ehemalige City-Meile
 
 
Kunstobjekt
  Das Quartier Magdeburger Allee ist eines von fünf strategischen Brennpunkt-Gebieten des Stadtumb