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    Steuerungsunterstützung im Projekt "Herten-Nord"

    Von 2009 bis 2014 war die Stadt Herten mit dem Projekt „Herten-Nord“ im Förderprogramm Soziale Stadt vertreten. Das Programmgebiet umfasst die Stadtteile Paschenberg (6.077 Einwohner, 244 ha) und Langenbochum (8.122 Einwohner, 361 ha).

    In beiden Stadtteilen sind die Folgen des Strukturwandels im Ruhrgebiet deutlich ablesbar. Sie unterscheiden sich jedoch hinsichtlich ihrer Struktur, Ausgangssituationen und Entwicklungsperspektiven. Langenbochum ist eher geprägt durch eine etwas ältere und eher mittelständische Bewohnerschaft und besteht aus relativ vielen Eigenheimgebieten und Zechensiedlungen unterschiedlicher Struktur und Baualters. Die Bewohnerschaft von Paschenberg ist tendenziell jünger, hat häufig mehr Kinder und ist häufig finanziell schlechter gestellt. Hier überwiegt der Mietwohnungsanteil.

    Im Rahmen der Erneuerung der Siedlungsbereiche wurden Wegebeziehungen im Berliner Viertel neu gestaltet, ein Stadtteilpark auf der ehemaligen Zeche Schlägel & Eisen entwickelt und Straßen in der Nähe von Schulen verkehrssicher umgebaut. Mit dem Projekt „Wohnquartiere mit Profil“ sollte dem demografischen Wandel begegnet und Bestandssiedlungen sowohl baulich als auch in Bezug auf die Mischung der Bewohner zukunftsfest gemacht werden. Schwerpunkte der wirtschaftlichen Entwicklung des Gebiets waren die Errichtung eines Gewerbeparks auf Schlägel & Eisen mit der Ansiedelung von demografiefestem Gewerbe sowie die Unterstützung der Werbe- und Interessengemeinschaft an der Kranzplatte in Langenbochum. Die Bewohner und Einrichtungen im Quartier werden durch ein Stadtteilbüro betreut, das neben dem Aufbau tragfähiger Strukturen der Gemeinwesenarbeit die Projektleitung bei der Bewohner‑ und Akteursbeteiligung unterstützt.

    S·T·E·R·N – NRW unterstützte die Stadt Herten bei der Gesamtsteuerung des Projekts und der Organisation der Abstimmung zwischen den Projektbausteinen. Neben der fördertechnischen Abwicklung der Projekte waren wir dabei insbesondere für die Bereiche Öffentlichkeitsarbeit und Beteiligung zuständig.