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  • Interkultureller Dialog

    Das Projekt „Der interkulturelle Dialog im Brunnenviertel“, das von 2010 bis 2016 von der Sozialen Stadt gefördert wurde, findet nun seit Anfang diesen Jahres selbstorganisiert statt.  Als feste Veranstaltungen haben sich im Rahmen dieser Reihe u.a. der Interkultureller Brunch im Familienzentrum, der Osterbrunch in der Evangelischen Gemeinde sowie die „Lesung aus den heiligen Schriften“ etabliert. Auch das gemeinsame Fastenbrechen zu Ramadan sowie das Nikolaus-Feiern in einem Theater vor Ort bringt Anwohner_innen unterschiedlicher Religionen und Kulturen nicht nur zusammen, sondern fördert auch den Austausch und das Wissen über diese Bräuche. Die Beteiligten nehmen aktiv an den Vorbereitungen und der Durchführung dieser teil, wie z.B. das gemeinsame Vorbereiten der Süßspeise Asure, am 6. Oktober 2017,  dem  „Asure-Tag“.

    Höhepunkt der Veranstaltungsreihe ist die „Lesung aus den heiligen Schriften“, die voraussichtlich am 13.September 2017 stattfindet.  Hier werden zu einem bestimmten Thema, dieses Jahr ist es „Von dem Kinde“, ausgesuchte Textpassagen aus der Tora, der Bibel und dem Koran vorgetragen, die anschließend in hebräischer, arabischer, türkischer und deutscher Übersetzung  gelesen werden. Kern dieses Netzwerkes sind zwei Kirchengemeinden und das Familienzentrum, die Kooperation wird dieses Jahr auf weitere Gemeinden ausgeweitet.

    Projektdaten

    Zeitraum: 2010 bis 2017
    Projektträger: IBCC - Interkulturelles Beratungs-und Begegnungs- Centrum e.V.
    Projektbeteiligte: Familienzentrum Wattstraße, Kirchengemeinden und Moscheen, Schulen
    Finanzierung: Programm „Soziale Stadt“, verschiedene Projektfonds

    Leistungen im Projekt

    Initiierung, Trägerauswahl und regelmäßige Begleitung des Projektes im Rahmen des Quartiersfonds 3. Im Rahmen ihrer Tätigkeit als Quartiersmanagement-Beauftragte moderiert S·T·E·R·N seit Anfang 2017 die regelmäßigen Treffen der Kooperationspartner. Das Quartiersmanagement-Team unterstützt das Netzwerk bei der Ansprache und Akquise von neuen Mitgliedern, der Moderation der Arbeitsgruppentreffen, der inhaltlichen Weiterentwicklung, der Öffentlichkeitsarbeit sowie bei der Planung und Umsetzung gemeinsamer Aktionen.

    Foto: Andrei Schnell

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