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  • Vorbereitende Untersuchungen gemäß § 141 BauGB für die Festung Friedrichsort mit Alt-Friedrichsort in Kiel

    Für eines der bedeutendsten Kultur- und Bodendenkmale Schleswig-Holsteins, die Festung Friedrichsort, sollen im Rahmen von Vorbereitenden Untersuchungen (VU) nach § 141 BauGB Grundlagen, Rahmenbedingungen, Zielstellungen sowie die Verfahrenswahl im Städtebauförderungsprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ erarbeitet werden. Seit Januar 2016 ist die S·T·E·R·N GmbH in Zusammenarbeit mit der STATTwerke Consult - GmbH damit beauftragt.

    Projektdaten

    Durchführungszeitraum: 2016 - 2017
    Auftraggeber: Landeshauptstadt Kiel
    Projektbeteiligte: STATTwerke Consult GmbH

    Leistungen im Projekt

    Das Gebiet ist etwa 127 Hektar groß und umfasst das historisch gewachsene, in Teilen jedoch überformte Ensemble Alt-Friedrichsort, die ehemalige Festung, ein Gewerbe- und Industriegebiet sowie einen Teil des Falckensteiner Strandes. Die Analyse der VU zeigt, dass Teile des überwiegend gewerblich genutzten Gebietes sowie Alt-Friedrichsort einen funktionalen und substanziellen Sanierungsverdacht aufweisen (städtebaulicher Missstände im Sinne des § 136 Abs. 2 und 3 BauGB). Ziel der VU sowie der integrierten Prüfung der Machbarkeit zur Sanierung, Rekonstruktion und Entwicklung der Festung (Vision für 2025) ist es, eine integrierte Gesamtstrategie mit den Akteuren vor Ort sowie der Politik zu entwickeln.

    Aufbauend auf den Ergebnissen der umfassenden Bestandsaufnahme und Analyse und in Ableitung aus den im Zwischenbericht dargestellten strategischen Entwicklungszielen werden drei divergierende Szenarien einer möglichen künftigen Entwicklung entworfen. Sie spiegeln in Teilen sehr unterschiedliche Entwicklungsmöglichkeiten wider:

    ·        Szenario I „Gewerbe – Industrievision 2030“,

    ·         Szenario II „Tourismus – Förde, Freizeit, Festung“ und

    ·         Szenario III „Kieler Mischung“.

    Auf der Grundlage der Ergebnisse der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange, der Ämterabstimmung, der Mitwirkung und Beteiligung der Betroffenen (§ 137 – 139 BauGB) sowie der Hinweise der LH Kiel und des Ministerium für Inneres und Bundesangelegenheiten wurde als gemeinsame Schnittstelle aller Belange aus den Szenarien ein Struktur- und Nutzungskonzept erarbeitet.

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