• npElFinder
  • npElFinderConnector
  • Fusszeile
  • Suchergebniss
  • Umbau des Heinrich-König-Platzes – Wiederherstellung der historischen Mitte

    Im Zentrum der Altstadt Gelsenkirchens, zwischen den beiden Kirchen, Probsteikirche St. Augustinus und  der evangelischen Altstadtkirche, war und ist der Heinrich-König-Platz historischer Mittelpunkt der Stadt. Nach dem Bau der Stadtbahn in den 1980er Jahren stellte sich der Platz mit einem überdimensionierten und terrassierten, zum Teil offenen U-Bahnzugang als räumlich zerschnittener und unattraktiver Platz dar. Er  hatte sich zu einem leblosen und wenig einladenden Durchgangsraum mit geringer Aufenthaltsqualität entwickelt und galt aufgrund uneinsehbarer Bereiche z. T. als "Angstraum" in der Innenstadt. Diese Situation wirkte sich negativ auf die anliegenden Geschäfte und Gastronomiebetriebe aus.

    Die Neugestaltung des Heinrich-König-Platzes ist daher eines der größten und gleichermaßen wichtigsten Umbauprojekte in der Gelsenkirchener Innenstadt. Durch die Schließung des terrassierten Stadtbahnzuganges entsteht die einzigartige Möglichkeit einen großzügigen und offenen Platz in der historischen Mitte der Stadt zurückzugewinnen, auf dem vielfältige kulturelle Nutzungen und Begegnungen stattfinden können. Weiteres Planungsziel ist es, die beiden imposanten und architektonisch interessanten Hauptkirchen am Platz wieder miteinander in Beziehung zu setzen. Darüber hinaus sind die Herstellung von Barrierefreiheit auf dem Platz und die Verbindung der Platzoberfläche mit den diversen Ebenen der Stadtbahn zentrale Ziele.

    Der Umbau des Heinrich-König-Platzes wurde im Frühjahr 2017 nach einer vierjährigen Bauzeit fertiggestellt und wird im Mai im Rahmen eines großen Stadtfestes eingeweiht. Durch den neuen Heinrich-König-Platz erhält die Stadt Gelsenkirchen ihre historische Mitte zurück, die sich nun als multifunktionaler und barrierefreier Stadtplatz präsentiert. Zahlreiche neue Aufenthalts- und Sitzmöglichkeiten sind geschaffen worden und laden zum Verweilen ein. Neue Stadtmöblierung, klimaresiliente Stadtbäume sowie ein Wasserspiel schaffen neue Aufenthaltsqualitäten. Neue Lichtstellen nach Corporate Design der Stadt Gelsenkirchen setzen das Herzstück der Stadt auch abends ins rechte Licht und sorgen für eine angenehme und sichere Atmosphäre.

    Projektdaten

    Aufraggeber: Stadt Gelsenkirchen 
    Planung Umbau Stadtbahn und Zugänge: Krampe Schmidt Architekten BDA, Bochum
    Planung Platzoberfläche: Stefan Bernhard Landschaftsarchitekten, Berlin
    Bauzeit: 2013 bis 2017
    Kosten: ca. 12 Mio. €
    Förderprogramm: Stadtumbau West

    Leistungen im Projekt

    S·T·E·R·N-NRW unterstützt den Auftraggeber in der Projektsteuerung und sämtlichen Tätigkeiten hinsichtlich des reibungslosen Planungs- und Bauablaufes sowie  Informationsaustausches nach Innen und Außen; u. a. Organisation und Durchführung von Fachplanungs- und Baukoordinationsrunden, Abstimmungsprozesse mit Planungsbeteiligten und  Akteuren vor Ort, öffentliche Veranstaltungen, Bemusterungen sowie Öffentlichkeits- und Pressearbeit.

    ▶ Kontakt